Besuch bei Frischknecht Juwelier

Rund 40 Mitglieder des 11erClubs trafen sich bei Frischknecht Juwelier in St.Gallen. Katharina Frischknecht führt das Juweliergeschäft bereits in vierter Generation. 2019 durfte sie das 125-jährige Jubiläum feiern.

Schnell wurde allen klar, dass wir uns für einmal nicht in einem Betrieb, sondern in einem ganz speziellen Atelier befinden. Für die Arbeit mit Edelsteinen, Gold oder Silber ist viel Kreativität und Leidenschaft gefragt und eine Uhr ist längst nicht einfach eine Uhr. Bei Juwelier Frischknecht wird mit Lupe sowie mit feinen und feinsten Werkzeugen gearbeitet. Es ist eben echtes Kunsthandwerk.

Sehr anschaulich erklärte uns ein Uhrmacher, wieso Uhren – die alle gleich schnell laufen – zwischen rund Fr. 100.– bis zu einigen Fr. 10`000.– kosten können und müssen. Am Beispiel der Luxusmarken „Eberhard“ und „Chronoswiss“ zeigte er uns, was für verschiedenste Funktionen in einer einzigen Armbanduhr eingebaut sind. Billige Uhren werden mit günstigen Materialien maschinell gefertigt. Qualitätsuhren hingegen werden mit verschiedensten hochwertigen Materialien, sorgfältigster Verarbeitung sowie speziellen Konstruktionen als Einzelstücke oder in limitierter Anzahl vollständig von Hand gemacht und zusammengesetzt.

Nicht weniger spannend waren die Informationen zum Umgang mit und der Bearbeitung von Edelsteinen, wo Schliff, Farbe, Reinheit und Gewicht den Unterschied ausmachen. Aber auch die fast unbegrenzten Möglichkeiten des Goldschmiedes zur Herstellung von Schmuck mit Silber oder Gold haben beeindruckt.

Beim anschliessenden Apéro mit vielen intensiven Diskussionen und Fragen an die Spezialisten wurde allen klar, dass die Welt von Uhren und Schmuck einzigartig und auch emotional ist. Onelinehandel passt nicht in diese Branche. Uhren und Schmuck will man sehen, fassen und fühlen. Es sind Einzelstücke und diese müssen gefallen.

Herzlichen Dank Katharina Frischknecht für den tollen Abend. (wh)

     fotografiert von Foto Lautenschlager GmbH 

Besichtigung Kehrichtheizkraftwerk

Rund 30 Mitglieder des 11er Club besuchten das während der letzten vier Jahre umgebaute, erweiterte und modernisierte Kehrichtheizkraftwerk der Stadt St.Gallen.

Die Kurzpräsentation zu Beginn liess uns alle ein erstes Mal staunen. Obwohl die Abfalltrennung (Grüngut, Papier, Glas, Pet, Kleider, Metall, Elektronik, Batterien, usw.) in allen Gemeinden sehr gut funktioniert, verbleibt ein nicht verwertbarer Restabfall von rund 80’000 Tonnen/Jahr, der im Kehrichtheizkraftwerk St.Gallen verbrannt wird. Rund 16’000 Tonnen kommen von der Stadt, 31’000 Tonnen von den 40 umliegenden Gemeinden aus 4 Kantonen und stattliche 33’000 Tonnen von Industrie und Gewerbe. Wirklich unglaublich, wie viel nicht mehr Gebrauchtes und Defektes, aber auch Lebensmittel und Alltägliches wir laufend und ohne grosse Beachtung wegwerfen.

Die anschliessende sehr interessante Führung durch die Kehrichtheizkraftanlage löste dann ein zweites Mal staunen aus und konnte das ungute Gefühl der doch auch selber mitproduzierten Abfallmenge etwas beruhigen. In der riesigen und technisch hoch komplexen Anlage wird der Abfall nicht nur verbrannt, sondern wird in über 23 Millionen Kilowattstunden „Strom“ und gut 200 Millionen Kilowattstunden „Fernwärme“ umgewandelt und kann damit wieder sinnvoll genutzt sowie neue Energie gespart werden.

Beim anschliessenden Nachtessen im Restaurant Takeout über der Curlinghalle blieb dann genügend Zeit über Energiepolitik und andere aktuelle Themen zu diskutieren.

     fotografiert von Foto Lautenschlager GmbH 

Besichtigung Lehmann Gruppe Gossau

Rund 40 Mitglieder des 11er Clubs besichtigten Mitte September die Lehmann Gruppe in Gossau. Während rund zwei Stunden erhielten die Teilnehmenden Einblick in die umfassende Holzbaukompetenz des Unternehmens – vom Sägewerk über den Holz- und Silobau bis zur Pellets- und Energieproduktion.

Einmal mehr ein gelungener Anlass mit gemütlichem Ausklang bei einem feinen Nachtessen im Restaurant Freihof.

Nachfolgend einige Impressionen dieses sehr interessanten Anlasses.

     fotografiert von Foto Lautenschlager GmbH