Besichtigung Säntis Baustelle

«Ein Stück Säntis-Geschichte wird neu geschrieben: Ende 2026 bringt die neue Schwebebahn Gäste noch komfortabler auf den Gipfel des Erlebnisbergs. Wo Tradition auf Innovation trifft, entsteht ein Bauwerk, das den Säntis als Wetterberg und Ausflugsziel für Generationen neu erlebbar macht». So der Website der Säntis-Schwebebahn AG zu entnehmen.

Ein Jahrhundertwerk in der Ostschweiz. Diese einmalige Gelegenheit, die Baustelle zu besichtigen, wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Es fanden sich 25 Mitglieder des 11er Clubs auf der Schwägalp ein. Nach der Begrüssung der Teilnehmenden durch den Präsidenten Olivier Gründisch ergriff Michael Wehrli, Leiter Technik und Infrastruktur, das Wort und erläuterte den Ablauf des einstündigen Rundgangs, nachdem jeder Teilnehmende sich mit Helm und Leuchtweste Suva-konform ausgestattet hatte.

Zuerst wurde uns ein Film gezeigt, der sich mit der Geschichte der Erschliessung des Säntis befasste. Die ersten konkreten Ideen und Vorprojekte begannen im Jahr 1875, gefolgt von ernsthaften Projekten ab 1885, bis schliesslich die tatsächlichen Bauarbeiten 1933 begannen. Einmal mehr sehr eindrücklich, was die Initianten zu dieser Zeit mit den damaligen Ressourcen erreicht haben; dank einer Vision, Mut, Zuversicht und Beharrlichkeit.

Anschliessend führte uns der Rundgang durch die Baustelle an der Talstation und gab uns exklusive Einblicke in das Projekt. Erwähnt wurden auch spannende Fakten, zudem erhielten wir Insider-Informationen zur aktuellen Bauphase. Erläutert wurden auch die Zusammenhänge der technischen Anlagen, und wir erhielten Einblicke in die modernste Seilbahntechnik, inkl. den Zugang zum Maschinen- und Kommandoraum. Des Weiteren erfuhren wir mehr über die vielfältigen Aufgaben rund um den Betrieb der Pendelbahn und ihrer technischen Infrastruktur.

Michael Wehrli berichtete schliesslich auch aus erster Hand über Herausforderungen, Meilensteine und das Vorgehen auf dem Weg zur Neueröffnung im Spätherbst 2026.

Die Besichtigung war so spannend, dass kaum einer auf die Uhr schaute, und so verstrich die Zeit wie im Flug.

Im Anschluss an den Rundgang begaben sich die Anwesenden ins Restaurant Schwägalp, wo ein leckeres 3-Gang-Menü auf sie wartete. Die Stimmung war sehr locker, alle genossen den Austausch im geselligen Rahmen und liessen den Abend gutgelaunt ausklingen (OG).

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